Im Auto: Per Blindflug durch die Nacht

Lichtenau. Blendende Scheinwerfer im Gegenverkehr, schwache Kontraste, verschwommene Sicht: schlechtes Sehen fällt einem beim Autofahren besonders stark auf. Ein Sehtest bringt Klarheit.

Weniger Licht zum Sehen

Wenn die Tage kürzer werden, verlagert sich die Hauptverkehrszeit in die Dunkelheit. Für Autofahrer ist das eine Herausforderung. Denn je schlechter das Licht desto geringer ist das Sehvermögen allgemein. Rund 90 Prozent der Informationen, die für das Autofahren wichtig sind, werden über die Augen aufgenommen. Mit steigendem Lebensalter lässt die Sehleistung aber nach: Die Dämmerungssehschärfe sinkt, Kontraste werden weniger stark wahrgenommen, die Blendempfindlichkeit steigt, und das Gesichtsfeld ist zunehmend eingeschränkt.

Leicht getrübt

"Eine natürliche Trübung der Linse beginnt oft schon ab dem 40. Lebensjahr", sagt Clemens-August Wilken, Augenoptiker in Lichtenau. Durch die Trübung der Linse entsteht Streulicht. Das Bild auf der Netzhaut wird hierdurch überlagert, die Blendempfindlichkeit erhöht sich und Konturen verschwimmen. Anfangs kann das Gehirn den Effekt des Streulichts noch kompensieren, ab dem 60. Lebensjahr nimmt aber oft die Trübung zu - mehr Streulicht entsteht.

Zeit der Blendung

Kann ein junger Mensch innerhalb von Sekunden von Hell auf Dunkel umstellen, brauchen ältere Menschen ab der Lebensmitte dafür wesentlich länger. Über die Pupille und den Nervenzellen am Augenhintergrund kann das Auge die Lichtempfindlichkeit regeln. Wird das Auge durch viel Licht, beispielsweise durch Scheinwerfer entgegenkommender Autos, geblendet, so können diese Nervenzellen überreizt werden. Das Auge ist bei älteren Menschen träge geworden und braucht länger, diese Überreizung abzubauen.

Die Sicherheit im Blick

Machen diese Tatsachen nicht ältere Autolenker zu einem Sicherheitsrisiko? "Die Sehleistung verschlechtert sich im Alter. Aber nicht unbedingt so stark, dass es ein generelles Fahrverbot begründen ist.", sagt der Optikermeister Wilken. Man sollte also im Einzelfall prüfen!

Oft verschlechtern auch ganz banale Probleme die Sicht in der Dunkelheit zusätzlich: schmutzige Windschutzscheiben, eine verschmierte Brille oder Ablagerungen auf Kontaktlinsen streuen das Licht und tragen zum Blendeffekt bei.

Beratung auch beim Augenarzt

Wirklich gefährlich wird Autofahren jedoch, wenn zusätzlich krankhafte Altersveränderungen auftreten. Dazu gehören der graue Star und der grüne Star, aber auch Netzhauterkrankungen wie die Makuladegeneration. Sind solche Erkrankungen schon so weit fortgeschritten, sollten die Patienten generell auf das Autofahren verzichten! "Wird eine solche Augenerkrankung rechtzeitig erkannt, kann sie eventuell behandelt werden. Damit kann die Fahrtüchtigkeit länger erhalten bleiben", sagt Wilken und empfiehlt den Betroffenen unbedingt einen Besuch beim Augenarzt.

Zeitfaktor bei Sehproblemen

Die Tücke bei vielen altersbedingten Sehveränderungen ist nämlich: Häufig bemerken die Betroffenen die Veränderung nicht, weil sich das Sehvermögen schleichend verschlechtert. Deswegen empfiehlt der Optikermeister eine regelmäßige Überprüfung der Sehleistung.

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